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Ernährungsberatung Hund/Katze/Kaninchen

Die Ernährung des Tieres hat einen grossen gesundheitlichen Stellenwert. Wie auch bei uns Menschen, gibt es bei Tieren Fehler in der Ernährung, die zu gesundheitlichen Beschwerden führen können. Beispiele:

Zuviel zu quellfähiges Futter (Trockenfutter quillt im Magen auf ein mehrfaches Volumen an!) kann zu Magenüberladung, Fehlgärung, Magendrehung führen.

Zuwenig oder zuviel Rohfaser, zuviel unverdauliche Faser: Ersteres führt eher zu Darmträgheit, Übergewicht und Verstopfung, letzteres zu Flatulenz und Durchfall.

Zuviel Eiweiss: Belastung der Niere des älteren Tieres, Belastung des Hautstoffwechsels, ev. Förderung von Allergien

Zuviel Fett: Zu hohe Energiedichte führt zu Übergewicht und Gelenkproblemen. Zuviel Fett in Form von Öl führt zu Durchfall.

Zuviel Zucker / schnell abbaubare Kohlenhydrate führen zu Übergewicht und bei Prädisposition zu einem gestörten Zuckerstoffwechsel / Diabetes

Viele Futter enthalten zudem Konservierungsstoffe zur Haltbarmachung und / oder Farbstoffe zur visuellen Attraktivitätssteigerung (beim Menschen), künstliche Lockstoffe zur Attraktivitätssteigerung beim Tier, unterschiedliche Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen. Es lohnt sich, die Inhaltsangaben zu studieren und mit einer Fachperson die Eignung fürs vorgesehene Tier zu besprechen!

Manche Leute ziehen die der Natur des Wolfes abgeschaute Ernährung mit Barfen, d.h. Rohfleischfütterung, für ihr Tier vor. Dies stellt hohe Ansprüche an Kenntnis in Tierernährung und Physiologie der verschiedenen Altersgruppen voraus, um keinen Fehler in der Zusammensetzung der Einzelkomponenten zu machen. Keinesfalls darf nur Fleisch gefüttert werden!

Gleich verhält es sich mit selber Kochen fürs Tier. Häufig beobachte ich dabei auch den Trend zur Überfütterung des Tiers. Der Hund und dabei insbesondere gewisse Rassen wie der Labrador Retriever oder der Beagle ist ein nimmersatter Schlinger und kann grosse Mengen aufs Mal fressen, wenn man ihn lässt. Man kann also nicht auf sein natürliches Sättigungsgefühl hoffen ohne zu riskieren, ihn katastrophal zu überfüttern! Lernen, dem bettelnden Blick zu widerstehen, ist für manche Hundebesitzer wohl etwas vom schwierigsten !

Immer häufiger sehe ich das Problem der Futtermittelallergien, die sich durch chronisch entzündliche Magen- Darmerkrankungen und / oder hartnäckigen Hautallergien äussern können. Für diese Tiere sind manchmal spezielle hypoallergene Diäten die (teure) Lösung. Manchmal bringt schon eine Reduktion des oft zu hohen Eiweissanteils des Futters eine Besserung. Stressmanagement und ausgewogene (genügend!!) Bewegung tragen viel zur Darmgesundheit bei! Gute Erfahrungen bei futtersensiblen Hunden habe ich auch mit speziellen veganen Vollnahrungen gemacht.

Ein Tier mit gesunder Verdauung, glänzendem Fell und Bewegungsfreude dankt uns unser Bemühen um eine gesunde Ernährung!

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